Das CJD - Die Chancengeber CJD im Raum Bodensee-Oberschwaben

Bildung trotz(t) Lockdown

05.11.2020 CJD Bodensee-Oberschwaben « zur Übersicht

Für den Fall eines Lockdowns von Bildungs- und Ausbildungseinrichtungen ist das CJD sehr gut aufgestellt. "Wir können sofort an allen unseren Standorten auf digitalen und/oder hybriden Unterricht umstellen", sagt Petra Densborn, Mitglied des CJD Gesamtvorstands. Dadurch stellt das CJD sicher, dass die Teilnehmenden in den Angeboten weiter betreut, unterrichtet und ausgebildet werden.

"Das CJD im Raum Bodensee-Oberschwaben ist an allen Standorten auf einen möglichen Lockdown gut vorbereitet", sagt Jonathan Schütz, Fachbereichsleiter Berufliche Bildung und Rehabilitation. "Schon beim ersten Lockdown im Frühjahr haben wir frühzeitig unsere vielfältigen Bildungsangebote für die rund 100 Teilnehmenden umgestellt. Unsere Mitarbeitenden haben in kürzester Zeit Wege gefunden, mit der Situation umzugehen. Das wird uns auch weiterhin gelingen. Denn wir sind für die Menschen da – in jedem Fall." Ziel ist, die Teilnehmenden optimal zu betreuen und gleichzeitig für den bestmöglichen Schutz aller Beteiligten zu sorgen. Eine tägliche Herausforderung, der sich das CJD bisher mit Erfolg stellt.

Auch im Bereich der stationären Wohnangebote der Kinder- und Jugendhilfe geht die Arbeit in jedem Fall ohne Unterbrechung weiter: Sie gehören zur so genannten "kritischen Infrastruktur" und bleiben daher auch in Krisenzeiten ständig in Betrieb. Mit zwei familienorientierten, stationären Kleingruppen bietet das CJD in Radolfzell jeweils sechs Plätze für Kinder im Alter von zwei bis zwölf Jahren. Darüber hinaus besteht eine Erziehungsstelle mit zwei Plätzen. Gerade in einer Krise wie der jetzigen sind pädagogische, psychologische und menschliche Betreuung und Begleitung für die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im CJD wichtiger denn je. "Ganz wichtig ist, dass wir den Kontakt zu den jungen Menschen aufrecht halten. Unsere Fachkräfte leisten dabei Großartiges", sagt Petra Densborn. "Die Politik spricht von der größten Krise nach dem 2. Weltkrieg. Das CJD ist damals aus dieser Krise entstanden. Es hat für und mit Menschen Wege aus dieser Krise gefunden und ist diese konsequent gegangen. Das werden wir jetzt wieder tun."